Ziel: Das Protokoll weiß, wie viel Flüssigkeit wo ist — und das Gerät validiert jeden Transfer dagegen. Übungsprotokoll: MC-05 Tracked Transfer.
1Volume Tracking einschalten
Der Schalter VOL. TRACKING im Protokollkopf ist bewusst Opt-in: Eingeschaltet validiert und verfolgt das Gerät (ICM) während des Laufs die Volumina in Wells und Tips — ein Aspirat aus einem leeren Well oder über die Tip-Kapazität hinaus wird dann abgelehnt statt still ignoriert.
2Start-Volumina setzen
Damit die Buchhaltung stimmt, braucht sie Anfangsbestände. Auf jedem Slot mit flüssigkeitstragender Labware (Reservoir, Platte — nicht Tip-Racks) sitzt das Tropfen-Badge „Set initial liquid volumes". Es öffnet die Well-Matrix: Wells auswählen (einzeln, „Select all", Muster), µL-Wert eintragen, Apply, Save volumes. Nicht gesetzte Wells starten mit 0 µL.
3Sample-Plates verknüpfen
Wenn im Bereich Samples registrierte Platten existieren, die zur Labware eines Slots passen, erscheint dort ein Verknüpfungs-Badge: „Link Sample Plate to Deck Slot". Die Verknüpfung verbindet die Protokoll-Position mit der echten, benannten Probenplatte — Läufe und Ergebnisse lassen sich dann pro Sample zurückverfolgen.
4Der Lauf mit Buchhaltung
Übungen
- Provozierter Fehler: Setze das Start-Volumen der Quelle auf 20 µL, aspiriere 50 µL — was meldet der Lauf?
- Teilbefüllung: Setze nur die Spalten 1–6 des Reservoirs und prüfe das Badge am Slot.
- Tip-Kapazität: Der 250-µL-Kopf mit 25-µL-Tips — welches Limit greift zuerst? (Tipp: die Tip-Definition.)